Vorspiel 2016

Nachwuchsmusiker des Musikvereins Lindau-Reutin präsentieren sich

Überwältigt von dem großen Besucheransturm begrüßte die erste Vorsitzende Esther von Hoyer alle Mitwirkende und Freunde des Musikvereins Lindau-Reutin im Pfarrsaal von St. Josef.

Sie dankte Herrn Pfarrer Oblinger, der die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte sowie Thomas Dirmeier für die tatkräftige Unterstützung. Besonderer Dank galt den Lehrern, allen voran den Musiklehrern der Musikschule Lindau. Esther von Hoyer betonte, wie wichtig die Zusammenarbeit mit der Musikschule ist, denn ohne sie gäbe es keinen Nachwuchs im Musikverein.

Dass sich die Reutiner diesbezüglich keine Sorgen machen müssen, zeigte sich im Vorspiel der Jüngsten, denn Jugendwartin Sandra Niedermeier, die zusammen mit der Jugendsprecherin Lucia Erpenstein durchs Programm führte, kündigte nicht weniger als 50 aufgeregte Nachwuchsbläser an. Aller Anfang ist schwer – und was man durch Fleiß und Üben erreichen kann, zeigte das Trompeten-Sextett von Hermann Ulmschneider. Es eröffnete gekonnt den musikalischen Reigen, dem die Trompeten-Anfänger mit einer dreistimmigen „Fanfare“ sowie ein Trompeten-Quartett folgten.

Besonderes Lampenfieber hatten die Jüngsten, doch mit Bravour spielten die Blockflötenkinder von Anita Schwarzenböck und Sissi Rinné die ein oder andere bekannte Weise. Weiter ging es mit den Querflötenspielern von Christian Rudolf.

Klarinettenspieler und Saxophonisten füllten nun die Bühne. Man hörte das Miauen von Katzen aus dem Musical „Cats“ perfekt auf der Klarinette gespielt. Außerdem gaben Duos, Trios und kleine Ensembles ihr Bestes, bevor sich das gesamte Holzblas-Register unterstützt von vier Cachons (peruanische Holztrommeln) von seinem Auftritt verabschiedete. Einstudiert wurden die Stücke von Stefan Heitz. Weiter ging es mit den Klarinettenschülerinnen von Anita Zimmermann, die mit flotten Polkatönen, Rhythmuswechseln und Fingerfertigkeit das Publikum erfreuten.

Nach den Hornschülern von Christian Beemelmans stellte sich noch das „Tiefe Blech“ unter der Leitung von Thomas Spies vor. Es war sehr beachtlich, was das Ensemble nach nur 2 ½ Proben zu Gehör brachten. Zum Schluss traten noch drei Posaunisten auf die Bühne, die das Schülervorspiel abrundeten. Bevor die Nachwuchsschüler noch verschiedene Instrumente ausprobieren durften, unterhielt „Wirbelwind“ mit seinem Dirigenten Thomas Spies das Publikum.

 

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