BMC 2016

Musikverein Lindau-Reutin begeistert sein Publikumimg_8285

Bereits zum dritten Mal gab der Musikverein Lindau-Reutin in der von Birgit Schäffeler festlich geschmückten Kirche St. Stephan ein BMC-Konzert (Blasmusik mit Chor). Schon am Out-Fit der Musiker konnte man erkennen, dass es ein besonderes Konzert werden würde, denn die Aktiven erschienen in feierlich schwarz gekleidet und nicht wie gewohnt in Tracht. Als Chor konnten diesmal die „Six-Päcks“ mit Ulrike Adelsbach, Ursula Wimmer, Claudia Amann, Daniela Bentele und Peter Schmitt gewonnen werden.

Oliver Weishaupt, der charmant durch das  Programm führte, gab seiner Freude Ausdruck, dass mit dem studierten Vollblutmusiker Claus Furchtner ein brillanter Dirigent gewonnen werden konnte, der nun den Takt bei den Reutinern angibt.

Paukenschlag und Trommelwirbel eröffneten mit „Jesus Christ Superstar“ das abwechslungsreiche Programm. Nach dem fulminanten Auftakt ertönte mit „Memory“ eine musikalische Erinnerung mit einem Solo für Tenorhorn, gefühlvoll vorgetragen von Ralf Eberhard. „Vivo per lei“ – „Ich lebe für sie, die Musik“ wurde von Andrea Bocelli und der Sängerin Giorgia Todrani aufgenommen und nun von Daniela Bentele und Peter Schmitt gesungen. Schon beim ersten Auftritt der Six-Päcks stellten die Zuhörer fest, dass hier Sängerinnen und Sänger der Extraklasse auftraten. Nach dem weltbekannten Hit „The Power of Love“ mit Leonie Brög an der Solotrompete folgte der Klassiker von Leonard Cohen „Hallelujah“, für viele der ca. 600 Zuhörer das Highlight des Konzertes. Mehrstimmig und absolut brillant vorgetragen – das war Gänsehautfeeling pur. Danach nahmen die „Reutiner“ und die „Six-Päcks“ das Publikum mit ins Jahr 1997 zum Eurovision Song Contest, bei dem  der Titel „Love Shine a Light“ als Sieger hervorging und die Zuhörer in St. Stephan mitswingen ließ. Eine der berühmtesten Tenorarien „Nessun Dorma“ aus der Oper Turandot von Giacomo Puccini spielte der Musikverein Lindau-Reutin mit viel Herz und erreichte somit auch die Herzen der Konzertbesucher. Mit einem Popsong „That’s What Friends are for“ konnten sich die Aktiven natürlich noch nicht verabschieden, denn das begeisterte Publikum forderte eine Zugabe, der mit dem Gospel-Klassiker „Oh happy day“ entsprochen wurde.

Mit Standing Ovations dankten die Konzertbesucher allen Aktiven für die Vielseitigkeit und die Varianz. Gespannt kann man schon sein, wenn es das nächste Mal heißt: Blasmusik trifft auf ???

 

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